Specht am Baum 6
Glasurauftrag
Als Arbeitsplattform für den Glasurauftrag eignet sich am besten ein Drehteller, auf dem Silikonstückchen das Verrutschen des Tonstücks verhindern.
Die Farben,
die nicht zu fest sein dürfen, werden mit feinen Pinseln sorgfältig in 2 - 3 Schichten aufgetragen. Vor dem 2. Auftrag sollte der 1. Auftrag trocken sein, da es sonst leicht zu Rissbildung kommen kann. Aus diesem Grund darf der Auftrag auch nicht zu dick erfolgen. Die schwer zugänglichen Stellen sollten zuerst bemalt werden. Kommt man mit einer Farbe ungewollt auf eine falsche Stelle, kann man sie; wenn man es sofort macht, leicht mit einem kleinen Spachtel oder mit einem Küchenmesser wieder abtragen (sogar von einer anderen Farbe). Dieses muss sehr vorsichtig geschehen. Eventuell muss man mit der richtigen Farbe nachbessern. (Achtung: Es ist wichtig, sich die verwendeten Farben genau zu merken, weil sich am getrockneten Auftrag der richtige Farbton kaum erkennen lässt.)
|
|
|
|
Zum Schluss werden die lockeren Verzierungen ( hier Steine und Grasbüsche ) einzeln bemalt und anschließend vorsichtig an die richtige Stelle gelegt. Sie werden beim Brennen durch die Glasur fixiert. Vor dem Brennen werden eventuell lockere Farbteilchen von Reparaturarbeiten abgepustet, um kein Farbtupfer an falschen Stellen zu erzeugen.
Zum Anrühren der Farben benutzt man am besten Glasstäbe, da man von ihnen mit gefaltetem Papier die Farbe leicht abstreifen kann.
|
|
|
|
Das Werkstück wird zum Brennen mit genügendem Abstand zu anderen Teilen in den Ofen gestellt und bei etwa 1020°C bis 1050 °C gebrannt. Nach langsamem (!) Abkühlen ist das Kunstwerk fertig.
Verwendete Farben:
Steine: Iowa, Oklahoma, Gobi, Quallengrün
Gras: Chromgrün, Frühlingsgrün
Boden: Moosgrün auf Lehmbraun
Baum: Weiß, Schwarz, Quallengrün, Moorbraun
Specht: Weiß, Signalrot, Dunkelbrau, Very Black, Iowa, Orange
Pilze Baum-Pilze: Kork
Pilze Boden-Pilze: Weiß, Signalrot